Fachbeitrag
Borkenkäfer: Eine wachsende Herausforderung für unsere Wälder
Verheerende Folgen
Der Borkenkäfer zählt zu den grössten Bedrohungen für die Forstwirtschaft. Begünstigt durch lange Trockenperioden und steigende Temperaturen hat sich sein Befall in den vergangenen Jahren massiv ausgeweitet. Geschwächte Bäume verlieren ihre natürliche Widerstandskraft und bieten ideale Bedingungen für eine schnelle Vermehrung des Schädlings.
Die Folgen sind enorm: Millionen Hektar Wald wurden bereits geschädigt, die wirtschaftlichen Verluste gehen in die Milliarden und ganze Waldbestände müssen vorzeitig genutzt oder aufgegeben werden. Mit dem fortschreitenden Klimawandel ist davon auszugehen, dass der Borkenkäfer auch künftig eine der zentralen Herausforderungen der Forstwirtschaft bleiben wird.
Wenn Handeln zu spät kommt
Heute werden befallene Bäume häufig erst erkannt, wenn der Käfer bereits unter der Rinde aktiv ist. Anschliessend werden sie gefällt, aus dem Bestand entfernt und behandelt. Dieses Vorgehen ist arbeitsintensiv, kostenaufwendig und oft zu spät, um die weitere Ausbreitung wirksam zu verhindern. Für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung braucht es deshalb Lösungen, die früher ansetzen und den Wald bereits in den ersten Phasen eines Befalls schützen.
Waldschutz neu gedacht
Die Bekämpfung des Borkenkäfers ist heute weit mehr als eine kurzfristige Massnahme gegen einen Schädling. Sie ist ein wichtiger Bestandteil einer zukunftsfähigen Waldbewirtschaftung.
adwoods entwickelt neue Technologien, die den Umgang mit Borkenkäferbefall grundlegend verändern. Statt ausschliesslich auf bereits geschädigte Bäume zu reagieren, ermöglichen die Systeme eine gezielte Behandlung direkt am stehenden Baum. Je nach Anwendung können gefährdete Bestände präventiv geschützt, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln deutlich reduziert oder Schädlinge durch mechanische Verfahren bekämpft werden.
